Calcium ist ein Mineralstoff

Viele Menschen mittleren Alters sind damit aufgewachsen, täglich einen halben Liter Milch zu trinken. Die tägliche Calciumversorgung war damit sichergestellt. Schaut man sich die moderne Nahrung an, verzehren wir einerseits viel Calcium aus Milchprodukten, pflanzlichen und anderen Quellen. Zugleich ist aber in der Bevölkerung ein Calciummangel zu bemerken, der Osteoporose auslöst – buy cialis super active online.

Bemerkenswertes zum Mineralstoff Calcium

Dass die meisten Menschen in jungen Jahren keinen Calciummangel erleiden, hat Gründe. Zum einen sind im Körper Calciumvorräte gespeichert, die zusammen genommen etwa ein Kilogramm Körpergewicht ausmachen. Im Vergleich dazu sind die Magnesiumdepots im Normalfall nur 25 Gramm schwer. Bei Resorptionsstörungen sind es weniger als das. Auf den direkten Zusamenhang von Calciuum und Magnesium kommen wir später. Zunächst zurück zum Calcium. Dieser Mineralstoff übernimmt wichtige Funktionen im Organismus: Beispielsweise reguliert er den Stoffwechsel und trägt erheblich zur Substanz von Zähnen oder Knochen bei. Wäre das nicht so, hätten wir alle Osteoporose. Am besten können wir das Calcium aus Milchprodukten aufnehmen. Als empfohlene Zufuhrmenge werden 800 Milligramm täglich angesehen. Oftmals verzehren wir aber weit mehr als das. Vor allem in der Jugend, wenn die Knochenmasse sich verdichtet und man wächst, ist eine gute Calciumversorgung lebensnotwendig. Stattdessen verzehren Jugendliche aber Softdrinks, Süßigkeiten und Fastfood, die keine Vitalstoffe enthalten. Im Gegenteil, sie bauen sie zum Teil massiv ab. Vor allem das Magnesium wird dabei ausgespült. Das hat auch Einfluss auf den Calciumstoffwechsel. Interessanterweise ist die Osteoporose in den Tropen fast unbekannt. Man verzehrt dort keine Milchprodukte, kaum Käse und schon gar keinen Grünkohl, die als beste Calciumlieferanten bekannt sind. Die Calciumversorgung muss hier also über andere Quellen geschehen.

Das Verhältnis zwischen Calcium und Magnesium

Wir wissen, dass zahlreiche Gemüse- und Obstsorten Calcium enthalten. Was wir nicht wissen, ist, welche Menge Calcium tatsächlich benötigt wird. Nimmt man man beispielsweise täglich Magnesium-Brausetabletten zu sich, wird eine bestimmte Menge Calcium verbraucht. Calcium und Magnesium müssen in einem stimmigen Verhältnis zugeführt werden. Der Mineralstoff Calcium muss zum Magnesium immer im Verhältnis 2:1 stehen. Bei Magnesiumüberschüssen gleicht der Körper dieses Ungleichgewicht aus seinen Calciumdepots aus. Bekannt ist heute, dass das Calcium fast zu 100 Prozent in Zähnen und Knochen gespeichert wird. Eine gewisse Menge muss immer im Blut gelöst sein. Eine mangelnde Calcium-Aufnahme oder ein massiver Abbau von Calcium fällt daher lange nicht auf. Erst im Alter fehlt der Mineralstoff Calcium zunehmend und macht sich als krankhafte Knochenentkalkung bzw. Osteoporose bemerkbar. Ein Gramm Calciumzufuhr am Tag kann bereits präventiv gegen Osteoporose wirken. Entsprechend muss die Menge an zugeführtem Magnesium ein halbes Gramm betragen, um ein ausgewogenes Verhältnis beider zu gewährleisten. Diese beiden haben wiederum Einfluss auf die Aufnahme anderer Mineralstoffe und Vitamine. Interessant ist auch, dass beim Schwitzen beide Mineralstoffe immer im korrekten Verhältnis zueinander im Schweiß enthalten sind.

Über- und Unterdosierungen beim Mineralstoff Calcium

Der Calciumstoffwechsel ist komplex und nicht ohne Betrachtung anderer Einflussparameter denkbar. Einen erhöhten Calcium-Spiegel, der im Blut vorzufinden ist, kennen Mediziner als Hyperkalzämie. Ist zu wenig gelöstes Calcium im Blut, nennt man dies Hypokalzämie. Die Resorption von Calcium kann gestört sein. Man geht allgemein davon aus, dass man normalerweise vom aufgenommenen Calcium bestenfalls 40 Prozent verwertet. Durch verschiedene Umstände können es aber auch nur 15 Prozent sein. Wohl auch aus diesem Grund bewerten die Gesundheitsbehörden verschiedener Länder die Höhe der notwendigen Calciumaufnahme unterschiedlich. Wer viel Mineralwasser mit ausgewogenem Calcium-Magnesiumgehalt trinkt, tut sich auf jeden Fall etwas Gutes. Sportler oder Umweltkranke nehmen oft hohe Dosen Magnesium auf und erzeugen damit möglicherweise Dysbalancen im Stoffwechsel. Hoch dosierte Calcium-oder Magnesiumpräparate sollte man deshalb ohne ärztliche Aufsicht nicht langfristig einnehmen. Das Osteoporoserisiko steigt bei langfristiger Magnesiumaufnahme in hohen Dosen und ohne Ausgleich durch entsprechende Calciummengen erheblich. Andererseits ist auch eine zu hohe Dosis von Calcium im Blut folgenreich. Sie stört den Elektrolythaushalt, die Nervenleitungen und führt zu Muskelkrämpfen.

Sonderfall: Hypokalzämie und Hyperkalzämie

Als Verursacher einer Hypokalzämie kommen neben Resorptionsstörungen auch Unterfunktionen der Nebenschilddrüse, schwangerschaftsbedingter Mehrbedarf, Phosphorüberschuss in Getränken, Calciumverluste durch Niereninsuffizienz, Alkoholvergiftungen, Magersucht und Bulimie, Pankreatitis oder Zöliakie in Frage. Hyperkalzämie zeigt meist bösartige Tumore in den Bronchien, der Brust, den Knochen oder bei einem Multiplen Myelom an. Aber auch Überfunktionen der Schilddrüse, Nierenerkrankungen wie Morbus Addison, Vergiftungen mit verschiedenen Vitaminen oder Schwermetallen bzw. Sarkoidoseerkrankungen können zu einer Überdosis von Calcium im Blut führen. Eine vorübergehende Hyperkalzämie wird nach Nierentransplantationen beobachtet.

Calcium

ist für den Aufbau und die Erhaltung von Knochen, Zähnen und kollagenen Fasern von Bedeutung. Zusätzlich ist Calcium ein wichtiger Mineralstoff für Muskeln. Die Kombination von Vitamin B6, Magnesium und Calcium kann die natürlichen Muskelfunktionen unterstützen und mithelfen, aktiv zu bleiben.

z.B. in Milch, Milchprodukten, grünem Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Nüssen, Fischen, Vollkornprodukten